Es gibt Situationen, in denen wir uns wieder wie Kinder fühlen. Diese Tatsache lässt sich dabei ganz einfach erklären. Tief verborgen befindet sich im Unterbewusstsein unser Inneres Kind. Jeder Erwachsene wird davon regelmässig beeinflusst, auch wenn es ihm oder ihr nicht bewusst ist. Inwiefern man dieses selbst beeinflussen kann, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Gibt es das Innere Kind wirklich?
Das Innere Kind wird als Teil unseres Bewusstseins angesehen, in dem
Emotionen geregelt werden und die
Persönlichkeit geprägt wird. Das Besondere daran ist, dass im Laufe der Zeit nichts vergessen wird. Alles, was durch das neuronale Netzwerk fliesst, wird dauerhaft gespeichert. Die Bezeichnung "Inneres Kind" kommt nicht von ungefähr. Es handelt sich überwiegend um Erinnerungen und Emotionen aus unserer Kindheit. Die Erfahrungen als Kind sind sprichwörtlich dafür verantwortlich.
Besonders unsere Instinkte werden von dem Inneren Kind geleitet. Wir können darauf in Situationen zurückgreifen, in denen wir uns auf unser Bauchgefühl verlassen sollten. In erster Linie denkt man an etwas Positives. Schliesslich drehen sich die Gedanken zuerst um die Leichtfüssigkeit und die Freude eines Kindes. Dennoch werden auch negative Seiten genannt, wie es die Redewendung "sich wie ein trotziges Kind verhalten" beschreibt.
Aufgrund dieses inneren Zwiespalts kann man das Innere Kind in zwei verschiedene Kategorien einteilen, die mit der Art und Weise zu tun haben, wie sich diese Form des Unterbewusstseins zeigt:
1. Das geliebte Innere Kind
Leichtigkeit, Lebensfreude und Spontanität sind die Stichworte, die für diese Kategorie stehen. Kommt das geliebte Kind zum Vorschein, so zeigt sich dies besonders in einer offenen Persönlichkeit, die gerne Verantwortung übernimmt und für ihre Rechte einsteht. Zudem spielt Neugierde eine wichtige Rolle und grosse Begeisterungsfähigkeit sorgt für ein positives und glückliches Auftreten.
2. Das ungeliebte Innere Kind
Diese Form wird auch gerne das abgelehnte Innere Kind genannt und zeigt sich in negativen Persönlichkeitsmerkmalen. Wenig Selbstvertrauen prägt das Verhalten und so sind diese Menschen stets auf der Suche nach Anerkennung. Nicht selten tauchen Abhängigkeiten auf. Diese können sich sowohl in Abhängigkeiten zu Personen zeigen oder auch in Form von Rauschmitteln.
Besonders negative Eigenschaften können mit dem ungeliebten Kind in Verbindung gebracht werden. Angst, Traurigkeit, Frustration, Neid und Verzweiflung tauchen auf. Das mangelnde Selbstbewusstsein sorgt für ein extrem ausgeprägtes Schamgefühl.
Jeder von uns, egal welche Persönlichkeit er hat, kann bestimmt diese Emotionen nachvollziehen und vielleicht wird jetzt klar, warum wir auf welche Weise in verschiedenen Situationen reagieren.
Das Innere Kind als Impulsreaktion
Wie bereits erwähnt, sind diese
Emotionen eine Reaktion unseres Unterbewusstseins und stammen aus den Erfahrungen unserer Kindheit. Da vor allem Instinkte damit geleitet werden, macht sich das Kind, das in uns schlummert, besonders in emotionalen Situationen bemerkbar.
Mit dem heutigen Wissen können wir also einige Reaktionen erklären, die uns vorher noch nicht bewusst waren. Während die einen eher eine sanftmütige
Persönlichkeit haben, fahren andere bei jeder Kleinigkeit aus der Haut. Auch wenn das Unterbewusstsein dafür verantwortlich ist, so können wir dennoch damit arbeiten. Oftmals stecken Blockaden hinter diesen Reaktionen, die uns selbst einschränken.
Einige Reaktionen sind ausserdem darauf zurückzuführen, dass wir mit aufkommenden Gefühlen nicht umgehen können oder diese Erinnerungen wecken, die wir lieber nicht noch einmal erleben möchten.
Mit Blockadenlösung das Innere Kind befreien
Genau an diesem Punkt greift die
Blockadenlösung an. Das dahintersteckende Prinzip besagt, dass unser Körper von Energien geprägt ist und unser Unterbewusstsein mehr ist als einfach nur ein Filter und Speicher. Wir gehen davon aus, dass dieses uns eine Botschaft schicken möchte. Deshalb sollten wir es unbedingt ernst nehmen.
Eine Blockadenlösung ist jedoch nicht nur ein simples Verdrängen von negativen
Emotionen, sondern dient unter anderem dazu, unsere Gefühlswelt und damit unsere
Persönlichkeit besser kennenzulernen. Zudem können wir mit negativen Kindheitserinnerungen abschliessen und uns frei für neue Herausforderungen machen. Ziele können leichter erreicht werden und die Lebenseinstellung wird sich ins Positive verändern.
Eine besonders beliebte Methode zur Blockadenlösung sind Meditationen und Visualisierungen. Bei der
Meditation schafft man sich bewusst einen Zugang zu seiner Gefühlswelt und beginnt so, Emotionen einordnen zu können. Meditation kann jeder selbst mit Anleitung durchführen, aber vor allem ist die Begleitung durch einen Trainer effektiv und somit zu empfehlen.
Neben der Meditation gibt es aber auch noch weitere Möglichkeiten, mit dem Inneren Kind zu arbeiten. Grundsätzlich können alle Methoden der Energiearbeit eine gute Wirkung zeigen. Wer selbst zu Hause sein Inneres Kind näher kennenlernen möchte, der kann mit Achtsamkeitsübungen den ersten Schritt gehen.
Zu Beginn geht es darum, zu lernen, Gefühle bewusst wahrzunehmen. Achtsamkeitsübungen sind eine tolle Möglichkeit, mehr über sich selbst und seine Persönlichkeit zu erfahren. So wird automatisch das Selbstbewusstsein gesteigert und die Lebensfreude kann wieder bei Ihnen einkehren.
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